Unterirdisch!

Das rot- weiße "Auf und Ab" geht weiter

 

TSG Steinbach II - KSV Haingrund 3:0 (2:0)

Tore: 1:0 M. Smagin (16.), 2:0 A. Lulaj (31.), 3:0 G. Wolf (50.)

Schiedsrichter: Michael Stummvoll (FC Heppdiel)

Zuschauer: 50

TSG Steinbach II: H. Ismailoglou (TW), D. Weyrauch, L. Gunkel (C), I. Ciftci, A. Lulaj, G. Wolf, W. Reifuss, M. Smagin, C. Demirtas, B. Vilaca Merino, A. Yildirim - H. Kapan, S. Winschel

KSV Haingrund: S. Tolla (TW), A. Schütz, R. Wölfelschneider, M. Tartler, L. Tartler, A. Bergmann (C), D. Siebenlist, S. Kankaya, L. Tartler, D. Löw, N. Haydn - A. Wölfelschneider (ETW), O. Schäfer, K. Reichert, D. Yildirim, D. Herzog

Salih Kankaya muss in der 3. Spielminute völlig freistehend aus fünf Meter den KSV in Führung schießen, der Treffer durch Luca Tartler in der 5. Minute darf nie und nimmer wegen Abseits zurückgepfiffen werden. Bis dahin macht der KSV seine Sache ordentlich und vielleicht entwickelt sich die Partie dann in eine andere Richtung. Dann aber reißt der Faden, wie wenn man einen Stecker zieht! Was etwa ab der 10. Minute fortan auf dem Platz durch die Rot- weißen geboten wird, verschlägt dem treuen Fan fast die Sprache! Es ist schier nicht zum Anschauen, denn der KSV erwischt einen rabenschwarzen Tag und liefert bis zum Ende der Partie ein grottenschlechtes Spiel gegen einen wahrlich nicht übermächtigen direkten Tabellennachbarn. Kein einziger KSV- Akteur erreicht auf dem tiefen und holprigen Geläuf in Steinbach auch nur annähernd Normalform und es entwickelt sich ein wildes Gebolze ohne Struktur und Organisation, gepaart mit individuellen und groben Fehler im Minutentakt. Die beiden Gegentreffer durch Smagin (16.) und Lulai (31.) im ersten Spielabschnitt legt man sich quasi selbst ins Netz, da begünstigt durch haarsträubende und kaum zu fassende Abwehrböcke. Das Fehlen von Routinier Thomas Wölfelschneider, Peter Kuhnert, Alec Schönig und Markus Maier ist im Defensivbereich nicht zu kompensieren. Auch die zweite Hälfte ist geprägt durch viel Krampf und unansehnliches Gekicke. Zu allem Überfluss muss man direkt nach Wiederanpfiff auch noch das 0:3 einstecken (50.). Auch hier war der Ball längst geklärt, wird dann jedoch dem freistehenden Wolf per Fehlpass aufgelegt, der noch zwei wehrlose KSV- Akteure mit einfachsten Mitteln narrt und aus rund acht Meter ins lange Eck einschieben kann. Damit war die Partie entschieden, wenngleich S. Kankaya (78.) und D. Siebenlist (85.) noch zwei sehr gute Einschussmöglichkeiten liegen lassen. Eine in allen Belangen desolate Vorstellung des KSV. Aber solche Tage gibt es und jetzt muss man wieder aufstehen und hart weiterarbeiten, damit man den Fokus auf die in einer Woche startende Rückrunde legen und das Feld von Hinten aufrollen kann. Auf dem Papier hat die Mannschaft diese Qualität allemal.

Am kommenden Sonntag empfängt man auf der Windlücke dann den bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Kinzigtal. Eine Mammut- Aufgabe in der jetztigen Situation.

 

VORSCHAU:

Sonntag, 20. November 2022 - 15.00 Uhr

KSV Haingrund - Spvgg Kinzigtal