IMG 20200912 WA0003

Ein wiederholtes, dickes Dankeschön an den Malerbetrieb Stemke für diese überraschende Anschaffung. Ab sofort können sich die Kickers des KSV zu ihren Heim- und Auswärtsspielen mit roten- weißen und dem KSV- Logo bedruckten Mund-Nasen-Schutz- Masken präsentieren!!! Einhaltung der Hygienevorschriften im Corporate Design des KSV - tolle Idee Waldemar!

Mit Beginn der neuen Spielzeit 2020/2021 hat sich unser Arno bereiterklärt, die Mannschaft nach den freitäglichen Trainingseinheiten immer wieder lecker zu bekochen! Ein Angebot, dass von allen Spielern mit großer Begeisterung angenommen wird. Ob "Schupfnudeln süß/sauer", "KSV- Burger", "Chili con carne", "Tortellini à la Chef", "Hähnchenbrustfilets mit Krusties", "Currywurst" oder gar seine leckeren "Rinderhacksteaks à la Arno" - unser Arno sorgt mit seiner Frau Andrea für das leibliche Wohl unserer Kickers! Damit trat Arno in die großen Fussstapfen seines Vaters "Heiner", der zu lebzeiten schon damals die "Mutter unserer Kompanie" gewesen ist und einen großen Anteil am Wohlbefinden unserer Fussballer hatte.

Ein HERZLICHES DANKESCHÖN, LIEBE ANDREA und LIEBER ARNO!

Arno 1

Arno und seine leckeren Rinderhacksteaks....

Arno 2

...und beim Zubereiten seiner scharfen "Chili con carne"!

 Zuletzt aktualisiert: Montag, 14. September 2020 | Geschrieben von Sven Tartler

Zum Heimspielderby gegen den SV Lützel- Wiebelsbach II konnte der KSV Haingrund 181 offizielle Besucherinnen und Besucher registrieren. Mit Hinzurechnung der beiden Mannschaften und deren Verantwortlichen kann die Zahl der Personen, die sich gleichzeitig während der Partie auf dem Sportgelände Windlücke befanden, auf maximal 230 Personen beziffert werden, sodass man in dieser Hinsicht die Vorgaben des Hessischen Fussballverbandes gemäß Hygienevorschrift mit maximal 250 Personen einhalten konnte. Nach den "Virus- Turbulenzen" der letzten Woche, die jedoch vollständig ausgeräumt, und am Donnerstag schließlich komplette Entwarnung gegeben werden konnte, die aber auch für viel Aufregung und Organisationsaufwand gesorgt hatten, war die Planung des anstehenden Derbys sicher keine leichte Aufgabe für die KSV Verantwortlichen! Der KSV, vor allem aber die Mannschaft, hat sich in dieser schwierigen Woche nachhaltig als "echte Einheit" auch außerhalb des Platzes präsentiert, und die Bewältigung dieser schwierigen Situation kann sicherlich als vorbildlicher "Stresstest und Blaupause" für den kompletten Fussballsport im Odenwaldkreis dienen! Das Krisenmanagement gemeinsam mit Behörden und Klassenleitung hat funktioniert! Herzlichen Dank insbesondere an unseren Klassenleiter Hartmut Schwöbel, der uns in der letzten Woche mit viel Ruhe, Geduld und Umsicht unterstüzt hatte! Mit der Unterteilung des gesamten Sportgeländes in die vorgeschriebenen Zonen 1 bis 3, mit zahlreichen Abstandsmarkierungen, der Wegeführung an Kassen und Verkaufstheken, dem Anbringen von Spuckschutzen, sowie dem Auslegen und Aushängen wichtiger Hinweisschilder und Informationen, hat der KSV Haingrund die Vorgaben des HFV bestmöglichst umgesetzt! Ein herzliches DANKESCHÖN gebührt gerade aber auch allen Besucherinnen und Besuchern, denn ohne deren Disziplin, Verständnis und aktive Mitwirkung wäre die Umsetzung solcher Vorgaben einfach nicht möglich! Unsere solidarische Gemeinschaft funktioniert! Somit konnten die Besucherinnen und Besucher bei bestem Fussballwetter und optimalen Rahmenbedingungen sowohl ein spannendes Derby erleben, als auch die bayerischen Spezialitäten genießen. Die Bestände an Grillhaxen und Grillschäufelchen, Weißwürste, Leberkäse und Kochkäse wurden vollständig verzehrt und es blieb am Ende des Tages auch kein Tropfen Bier in den Fässern mehr übrig! Ein dickes Dankeschön auch an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer! Ein weiterer wichtiger Schritt für unseren KSV zurück zur Normalität ist getan!

Heimspiel SV Lützelbach

 

IMG 20200913 WA0002

Zuletzt aktualisiert: Montag, 14. September 2020 | Geschrieben von Dominic Zorn 

KSV Haingrund – SV Lützel – Wiebelsbach II 3:3 (1:2)

Spielbericht vom 12.09.2020

Am vergangenen Samstag traf der KSV Haingrund um Coach Dorian Siebenlist auf die Reserve des SV Lützel - Wiebelsbach. In den vergangenen Jahren konnte man die Duelle gegen den Ortsnachbarn - trotz der langandauernden sportlichen Talfahrt - zumeist erfolgreich gestalten. Dies machte im Vorfeld berechtigte Hoffnung darauf, drei wichtige Punkte auf der Windlücke behalten zu können.

Bereits nach wenigen Sekunden konnte Nils Seibert eine hundertprozentige Torchance für den KSV nicht im Gästegehäuse unterbringen, nachdem Max Tartler mit einem feinen Pass durch die SVL- Abwehr durchsteckte und die Vorarbeit leistete. Ein verheißungsvoller Auftakt, der ganz dem Matchplan von Dorian Siebenlist entsprach. Wer nun jedoch dachte, der KSV würde die vom Trainer vorgegebene Marschroute mit hohem Pressing und überfallartigen Offensivattacken weiterführen, wurde leider enttäuscht! Der KSV verlor zunehmend und völlig überflüssig die Kontrolle über das Geschehen und gab das Heft komplett aus der Hand. Folgerichtig konnte Lützelbach in der 10. Minute nach einem Eckstoß durch einen mehr als nur glücklichen Kopfball durch Istek, der sich zum Entsetzen aller KSV Spieler und Fans, in hohem Bogen genau in den Torwinkel senkte, mit 0:1 in Führung gehen. Der KSV war sichtlich geschockt von diesem frühen Gegentreffer und hatte keine 60 Sekunden später das Glück, dass Lützelbach nach einer weiteren dicken Chance nicht direkt nachlegte. In der 13. Minute jedoch egalisierte Dorian Siebenlist mit einem feinen Freistoßtreffer zum vielumjubelten Ausgleich. Die Freude über das 1:1 währte aber nur kurz, denn quasi im Gegenzug konnte Lützelbach nach einem starken Konter durch Boris Knust mit 2:1 erneut in Führung gehen. Nahezu kopf- und orientierungslos, ohne Zugriff auf Spiel und Gegner und mit einem katastrophalen Zweikampfverhalten, schaute man den grün- weißen Lützelbachern fortan nur noch hinterher! Der Masterplan von Dorian, die Lützelbacher in den ersten 30 Minuten mit hohem Pressing und Offensivattacken an die Wand zu spielen, konnte von den KSV' lern auch nicht ansatzweise umgesetzt werden. Möglicherweise waren viele der jungen KSV- Kicker auch von den fast 200 Zuschauern mehr als nur beeindruckt und wirkten in ihren Aktionen hochgradig nervös und gehemmt. Mit dem Halbzeitpfiff musste TW Adrian Wölfelschneider dann nochmals sein ganzes Können unter Beweis stellen, als er im eins gegen eins einen kühlen Kopf behielt und stark parieren konnte. Ansonsten wäre hier schon eine frühe Vorentscheidung gefallen.

Völlig aufgebracht und "extrem angefressen" beorderte Dorian Siebenlist die Mannschaft in die Halbzeitpause. Die äußerst "intensive" Halbzeitansprache von Dorian zeigte Wirkung! Wie verwandelt kam der KSV aus der Kabine und präsentierte den vielen Zuschauern von nun an ein komplett anderes Gesicht. Der KSV trat enorm dominant auf, lief den Gegner hoch an und zeigte endlich die nötige Aggressivität, die in einem Derby Grundvoraussetzung sind. Bereits in der 50. Minute konnten sich die Windlücken- Kickers dann mit dem Ausgleich zum 2:2 belohnen. Dorian Siebenlist netzte eine starke Vorarbeit von Nils Seibert ein. Der KSV behielt weiterhin deutlich die Oberhand, brachte die SVL Defensive mit guten Offensivaktionen immer wieder ins Wanken und ließ den grün- weißen in der zweiten Halbzeit keine nennenwerte Offensivaktion mehr zu. So scheiterte zum Beispiel Salih Kankaya im Anschluss an eine Ecke mit einer Riesenchance. Besser machte es dann Max Tartler in der 73. Minute, als er einen perfekten Diagonalpass von Dorian per Direktabnahme zur 3:2- Führung in die Maschen des SVL Gehäuses versenkte. Damit war die Partie nach zweimaligem Rückstand gedreht und der KSV gestaltete den Spielverlauf weiterhin souverän und dominant. Drei Minuten vor dem Ende der Partie hatte Nils Seibert - nach starkem Solo - die Entscheidung auf dem Fuß. Sein Schuss klatschte jedoch zum Entsetzen der KSV- Fans, die schon den Torschrei auf den Lippen hatten, nur an den Innenpfosten und sprang wieder zurück ins Feld. Mit dem 4:2 wäre die Partie sicherlich entschieden gewesen, denn Lützelbach war eigentlich am Boden und hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Aber es kam, wie es bei solchen Spielen bzw. Derbys typischerweise kommen muss: der SVL erzielte quasi mit dem Schlusspfiff mit seiner ersten "Torchance" der zweiten Halbzeit überhaupt, per 35m- Weitschuss den 3:3 Ausgleichstreffer! Vorausgegangen war eine strittige Schiedsrichterentscheidung noch in der Hälfte des SVL. Durch überflüssige Diskussionen mit dem Schiedsrichter verloren die KSV Akteure für kurze Zeit die Konzentration und Boris Knust aus den Augen. Der brachte den lang geschlagenen Ball gekonnt unter Kontrolle, drosch den Ball mit einem strammen Schuss einfach auf das KSV- Gehäuse und überwandt damit Torwart Adrian Wölfelschneider, der viel zu weit vor seinem Kasten stand. Eine unfassbare Enttäuschung.

Damit sahen die Zuschauer auf der Windlücke zwei grundverschiedene Halbzeiten der Mannen um Dorian Siebenlist. Aufgrund der 2. Halbzeit ist das Unentschieden mehr als nur enttäuschend und ärgerlich. Die 3 Punkte hätten mit etwas mehr Konzentration im Abschluss und Defensivverhalten leicht eingefahren werden können, allerdings muss man nach der völlig desolaten 1. Halbzeit froh sein, dass man überhaupt noch etwas Zählbares mitnehmen konnte. So gesehen geht die Punkteteilung in der Nachbetrachtung völlig in Ordnung.

Bereits am Donnerstag den 17.09.2020 um 19:00Uhr gastiert der KSV beim KSV Reichelsheim 2. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung freuen.

Es spielten: A. Wölfelschneider, A. Schütz, A.Bergmann, T. Wölfelschneider, N. Heger, M. Maier, M. Tartler, D. Siebenlist, B. Stohr, S. Kankaya, O. Schäfer, R. Wölfelschneider, F. Bubik, O. Schäfer, N. Seibert, E. Heger

 

 

118677528 3124151494307434 7402629023133046475 o

Photo: Waldemar Stemke

Zuletzt aktualisiert: Montag, 31. August 2020 | Geschrieben von Dominic Zorn

Wir möchten uns hiermit beim Malerbetrieb Stemke (Foto: Inhaber Waldemar Stemke!) für die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung der neuen Polohemden für die Fussballer des KSV recht herzlich bedanken!!!

Spiel verloren, Anerkennung und Lob gewonnen!

Siebenlist- Team liefert großen Pokal- fight!

 

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 01. Oktober 2020 | Geschrieben von Dominic Zorn und Sven Tartler

KSV Haingrund - TSV Seckmauern 0:2 (0:0)
Tore: 0:1 M. Raitz (50.), 0:2 M. Raitz (83.)

Schiedsrichter: Sandro Sale / Germ. Babenhausen

Zuschauer: 140 (gem. Besucherregistrierung)

KSV Haingrund: A. Wölfelschneider, T. Wölfelschneider, R. Wölfelschneider, O. Schäfer, P. Kuhnert (79. A. Bieniasch), B. Stohr (74. S. Kankaya), A. Bergmann, D. Siebenlist, M.Tartler (46. E. Heger), N. Seibert, S. Kankaya (59. N. Heger)

TSV Seckmauern: F. Kalweit, T. Eckert, M. Beierlein, M. Seifert, P. Richter (73.Trabold), N. Arnheiter, L. Calo, M. Spall, Daum (46. M. Gessner), D. Raitz (38. A. Klewar), M. Raitz

 

Am vergangenen Donnerstagabend empfing der KSV Haingrund in der ersten Runde des Bitburger- Kreispokals 20/21 den Kreisoberligisten und befreundeten Ortsnachbarn TSV Seckmauern zum Pokalderby. Leider konnte Coach Dorian Siebenlist verletzungs- u. berufsbedingt personell wieder nicht aus dem Vollen schöpfen. Aber auch der TSV Seckmauern musste auf einige wichtige Stammkräfte des KOL- Teams verzichten. Zudem wurden u.a. M. Gessner oder A. Klewar aufgrund der strapaziösen Belastungen durch die englischen Wochen (vorerst) geschont. Der KSV- Matchplan von Dorian war von Beginn an klar: aus einer gut stehenden Defensive, diszipliniert und gallig in die Zweikämpfe kommen und mit hoher Lauf- und Einsatzbereitschaft offensiv immer wieder einzelne Nadelstiche setzen! Mit dieser Einstellung wollte man den haushohen Favoriten möglichst lange ärgern und Paroli bieten. Die Siebenlist- Truppe setzte diesen Plan von Beginn an konsequent um und lieferte dem TSV einen aufopferungsvollen Pokal- fight!

In der ersten Halbzeit fand Seckmauern größtenteils keine probaten Mittel, um die abwehrstarke und äußerst diszipliniert agierende haingründer Defensive tatsächlich in Verlegenheit zu bringen. Mit großem kämpferischen und läuferischen Aufwand und einem hohen Pressing versuchte der KSV frühestmöglich die Offensivaktionen des TSV schon im Ansatz zu unterbinden, was größtenteils auch sehr gut gelang. Vollständig ausschalten konnte man die TSV- Offensive jedoch natürlich nicht.

So war es ex KSV’ler Patrick Richter, der nach ca. zehn Minuten nach einem der wenigen gelungenen TSV- Spielzüge den Ball aus kürzester Distanz und sehr spitzem Winkel an das Lattenkreuz drosch. Hier wäre Keeper A. Wölfelschneider, der an diesem Abend starker und sicherer Rückhalt seiner Mannschaft war, ohne Chance gewesen. In der 16. Minute folgte eine weitere hochkarätige Tormöglichkeit für den TSV durch Dennis Daum, der jedoch aus rund zehn Meter und völlig freistehend, mit einem strammen Schuß lediglich den KSV Torwart anschoß. Dies waren die wenigen wirklich zwingenden Einschußmöglichkeiten für den Kreisoberligisten, die der KSV zuließ. In der 30. Minute sendete dann auch der KSV ein erstes offensives Lebenszeichen. Max Tartler konnte nach gutem Steilpass von Nils Seibert den Ball halblinks aufnehmen, marschierte Richtung Gästetor, aber sein Abschluss aus rund 18m mislang. Alles in allem konnte das Siebenlist- Team in der ersten Hälfte die seckmäurer Offensivbemühungen, die vor allem aus langen Bällen bestanden, sehr gut unter Kontrolle halten. Herausragen, aus einer sehr gut funktionierenden Mannschaft, konnte hierbei vor allem Joungster Alec Bergmann, der mit toller Zweikampfstärke alles abräumte, was auf ihn zukam. Aufgrund der fehlenden Durchschlagskraft warf Gästecoach Manuel Seifert noch vor der Pause nun doch TSV- Mittelstürmer Aljosha Klewar in die Partie, der eigentlich gemeinsam mit Maximilian Gessner für die kommenden Wochen geschont werden sollte.

KSV Seckmauern 1

Der bärenstarke Alec Bergmann räumte als "Sechser" alles ab, was auf ihn zukam!                                       (Photo by Uli Wagner, TSV)

Auch Flügelstürmer Maximilian Gessner wurde mit Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt und der TSV konnte nun deutlich druckvoller in der Offensive agieren. Dazu kamen auf Seiten des KSV verletzungsbedingte Wechsel, wobei Max Tartler und wenig später der bis dahin starke Peter Kuhnert ersetzt werden mussten. Keine fünf Minuten nach Wiederanpfiff musste der KSV dann leider, den für den TSV Seckmauern glücklich zustande gekommenen Führungstreffer hinnehmen, nachdem ein versuchter TSV Abschluss diagonal durch den KSV- Strafraum flog und durch Maximilian Raitz zum 0:1 in die Maschen abgefälscht wurde. Äußerst glücklich zwar, aber hochverdient! Entsprechend groß war der Jubel, und die Erleichterung auf Seiten des TSV über diesen erlösenden Führungstreffer war greifbar!

Der KSV brauchte einige Minuten, um diesen Rückstand wegzustecken, was der TSV sodann für seine beste Phase nutzte. Nach rund 60 Minuten konnte A. Wölfelschneider einen TSV Weitschuss klasse parieren. Wenige Momente später rauschte ein weiterer TSV Abschluss knapp am KSV Gehäuse vorbei. Wiederum nur wenige Minuten später wurde der KSV mit einer kurzen Freistoßvariante überrascht, doch auch hier überstand man die Gefahr schadlos. Anschließend verfehlte ein TSV- Kopfball nur knapp sein Ziel. Wenig später stand wieder Keeper A. Wölfelschneider im Blickpunkt, als er eine direkt aufs KSV Tor gezogene Ecke mit Mühe und Not klären konnte. Inmitten dieser Druckphase des TSV Seckmauern jedoch gelang dem KSV ein klasse Spielzug! In der 70. Minute wurde die verdutzte TSV- Defensive vollständig ausgehebelt und überrumpelt und dem KSV bot sich eine dicke, dicke Möglichkeit zum Ausgleich. Nils Seibert, der einen feinen Steilpass von Emanuel Heger aufnehmen konnte und in höchstem Tempo die komplette TSV- Defensive narrte, schaffte es am Ende jedoch leider nicht, den Ball im TSV- Gehäuse unterzubringen! Das wäre ein Paukenschlag gewesen und wer weiß, was beim Stande von 1:1 dann noch alles hätte passieren können! Allerdings machten sich nun bei den KSV- Akteuren, aufgrund des hohen läuferischen und kämpferischen Aufwandes, den man bis dahin betrieben hatte, nachlassende Kräfte bemerkbar. Zehn Minuten vor Ende der Partie brachte es ein TSVler fertig einen starken Querpass freistehend nicht im KSV- Tor unterzubringen. Auch Dorian Siebenlist hatte nochmal mit einer strammen Direktabnahme aus gut 20m noch den Ausgleich auf dem Fuss. Allerdings war der Schuß nicht platziert genug, sodass F. Kalweit im TSV- Kasten den Ball sicher parieren konnte. Im direkten Gegenzug hatte der KSV nach einem Konter noch Glück, dass der TSV nicht die Vorentscheidung erzielte. Dann jedoch in der 83. Minute, machte der TSV allerdings den Sack dann endgültig zu. Erneut war es Maximilian Raitz, der nach einem Konter (!) Seckmauerns die Entscheidung herbeiführen konnte. Nachdem ein letzter Angriff des KSV über Emanuel Heger abgefangen wurde, spielte Trabold den Ball auf Gessner, der wiederum ganz stark auf M. Raitz in den 16er weiterleitete und diesem aus der Drehung das 2:0 gelang.

Am Ende stand ein mühevoller, aber standesgemäßer Arbeitssieg des TSV Seckmauern, der natürlich aufgrund des hohen Ballbesitzes und der optischen Überlegenheit hochverdient war. Allerdings musste der TSV für den Einzug in die nächste Runde sehr viel mehr arbeiten und hart dafür kämpfen, als dies im Vorfeld wohl zu erwarten war.

Der KSV zeigte eine in allen Belangen überzeugende Leistung gegen den haushohen Favoriten aus Seckmauern, der eine derartige unbequeme Gegenwehr der rot- weißen nicht unbedingt erwartet hatte. Trotz der Niederlage sah man viele zufriedene Gesichter bei Mannschaft, Betreuern und Fans des KSV Haingrund. Das Team hat heute ein weiteres starkes Spiel gegen den Kreisoberligisten Seckmauern auf den Rasen der Windlücke gebracht, und gerade die letzten Vorstellungen ermöglichen eine kaum mehr gekannte Vorfreude auf die nächsten Partien! Bereits am kommenden Sonntag, den 04.10.2020 gastiert der KSV bei der Reserve des TSV Günterfürst. Anstoß ist bereits um 13.00 Uhr. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung sehr freuen.