Bittere Niederlage – KSV verliert trotz gutem Spiel gegen den Tabellenführer

Es spielten: N. Tartler, M. Tartler, A. Wölfelschneider, Luis Tartler, Luca Tartler, O. Schäfer, A. Schönig, A. Bergmann, S. Risch, N. Heger, P. Kuhnert – N. Schlindwein, S. König, R. Wölfelschneider

Tore: 0:1 S. Winschel (44.), 0:2 B. Kücüksürücü (79.), 0:3 B. Kücüksürücü (86.), 1:3 ET L. Gunkel (89.)

Am 09.03.2025 empfing der KSV den Tabellenführer aus Steinbach auf der Windlücke. Nach dem enttäuschenden Spiel gegen den TSV Höchst ging es darum, eine Reaktion zu zeigen.

Diese zeigte der KSV auch von Anfang an. In der ersten Halbzeit war man drückend überlegen. Beste Abschlusschancen wurden jedoch nicht genutzt und die Defensive des Tabellenführers immer wieder ein Körperteil zwischen den Ball und das Tor brachte. Auch der Torwart der Gäste zeigte ein gutes Spiel. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde der KSV dann für seine Nachlässigkeiten im Abschluss bestraft. Mit der ersten gefährlichen Aktion konnte der Außenstürmer durchbrechen und den Ball scharf vor das Tor bringen. Am anderen Fünfmetereck lief ein Steinbacher durch und drückte den schwierigen Ball mit der Sohle aus extrem spitzem Winkel über die Linie. Ein kurioses und sehr unglückliches Gegentor, da man die klar spielbestimmende Mannschaft war.

In der zweiten Halbzeit war der Gast zumindest defensiv besser im Spiel. Der KSV schaffte es nicht mehr den ganz großen Druck auszuüben, hatte aber trotzdem einige Abschlusschancen und Pech mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung. In der Schlussphase setzte Steinbach dann den entscheidenden Konter. Einen langen Ball konnte der Stürmer erlaufen, den Ball an Keeper N. Tartler vorbeispitzeln und einschieben. Hierbei hatte der KSV durch unpassende Positionierung das Abseits aufgehoben. Nur wenige Minuten später beschenkte die KSV-Defensive den Gegner erneut und dieser konnte den Ball aus knapp 40 Metern ins leere Tor einschieben. Nach einem stark gespielten Vorstoß über Schönig und L. Tartler brachte Schönig den Ball scharf vors Tor. Dort bekam der Innenverteidiger der Gäste den Ball ans Schienbein und dort sprang der Ball ins Tor. Dieses Eigentor war bezeichnend für das Spiel, wahrscheinlich hätte der KSV noch eine Stunde weiterspielen können, ohne ein Tor selbst zu erzielen.

Unterm Strich steht eine unglückliche Niederlage, aber ein starkes Spiel gegen den Tabellenführer. Auf dieser Leistung kann und muss man nun aufbauen.